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Landesstrategie Nachhaltige Bioökonomie im Fortschreibungsprozess

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat am 25. Juni 2024 die Fortschreibung der Landesstrategie Nachhaltige Bioökonomie Baden-Württemberg für die Jahre 2025-2029 beschlossen. Sie setzt insbesondere auf den Transfer in die Praxis, und zwar für Unternehmen und Kommunen. Ziel ist die Systemintegration einer nachhaltigen Bioökonomie: „Mit speziell auf ländliche, industrielle und urbane Räume zugeschnittene Maßnahmen integrieren wir die zirkuläre Bioökonomie in bestehende Strukturen und Wertschöpfungsketten. Damit werden zukunftsorientierte Diversifizierungsmöglichkeiten für Unternehmen eröffnet. Gleichzeitig sollen Kommunen darin gestärkt werden, eine nachhaltige und kreislauforientierte Gestaltung der Stoffströme zu unterstützen“, betonten Thekla Walker MdL und Peter Hauk MdL. Im Fokus der Strategie steht sowohl der industriell/urbane als auch der ländliche Raum. Im erstgenannten geht es unter anderem um die Weiterentwicklung und Einführung bioökonomischer Verfahren für die Kreislauf- und Abfallwirtschaft. Bei der Entwicklung von Lösungsansätzen für die biologische Transformation wird zudem die Ressource Wasser und dabei insbesondere auch die Nutzung von industriellen Abwässern als Rohstoffquelle verstärkt in den Blick genommen. Aber auch die verfahrenstechnische Nutzung biologischer Prozesse unter anderem für die chemische Industrie, die Bau- und Energiewirtschaft sowie die Bereiche der Ver- und Entsorgung finden Berücksichtigung. Im ländlichen Raum hingegen fokussiert die Strategie die Erzeugung von Biomasse und deren Weiterverarbeitung zu innovativen Produkten. Zentrale Maßnahmen sind in diesem Kontext u.a. der Aufbau eines Kompetenzzentrums für Angewandte Bioökonomie für den Ländlichen Raum sowie eine breit angelegte Bildungs- und Informationskampagne.

Metropolregion Rhein-Neckar ist Partner im ZIM-Netzwerk „Intelligente Bioraffinerien“

Die Vision des Netzwerkes liegt in der Fokussierung auf die intelligente Bioraffinerie der Zukunft, in welcher die biologischen Ressourcen entlang der gesamten Wertschöpfungskette effizient verwertet werden. Durch smarte, modulare, flexible und regionale Bioraffinerien soll dies gelingen und die stoffliche Nutzung von Reststoffen verstärkt in den Fokus rücken. Dafür sind Schlüsseltechnologien wie Gewinnungs-, Aufbereitungs-, Produktions- sowie Biotechnologie und Recycling wesentlich. Um diese Herausforderungen zu meistern, haben sich nationale Forschungseinrichtungen und KMU der Branche zusammengeschlossen, um innovative Lösungsansätze hervorzubringen. Konkret sollen im Innovationsnetzwerk SmartBioRef neue Konzepte umgesetzt werden, die intelligente Technologien und neue Konversionsverfahren entwickeln, anwenden und nachhaltigere Raffinationsprozesse von Reststoffen zu neuen Wertstoffen ermöglichen.  Als Partner in smartbioref unterstützt die MRN GmbH die Vernetzung von regionalen Akteuren mit dem Innovationsnetzwerk sowie die Umsetzung und Anwendung der entwickelten Konzepte in der der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Netzwerk wird gefördert vom BMWK im Rahmen der ZIM-Netzwerkförderung „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“.  Haben Sie Interesse an den Ergebnissen oder möchten Sie im Netzwerk mitmachen? Kontaktieren Sie uns für einen unverbindlichen Austausch: Dr. Annette C. Hurst annette.hurst@m-r-n.com