Bioökonomie Strategie

In unserem Think Tank „Bioökonomie in der MRN“ setzen wir uns mit den Themen „stoffliche Verwendung von Restbiomasse“, „Urban Mining“ und „CO2 - Recycling“ auseinander. Unser Strategiepapier „In Kreisläufen denken – Gemeinsam für mehr Wertschöpfung in der MRN“ fasst erste Ergebnisse unserer Arbeit zusammen

Wo stehen wir in der Region?

  • Die MRN hat in den Bereichen Restbiomassen, CO2 -Nutzung und Baumasseabfälle große Potenziale, die für Bioökonomie genutzt werden können. Die weitere Erschließung dieser Bereiche für die Bioökonomie hat sowohl eine bedeutsame Relevanz für die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung der MRN als auch für den Umwelt- und Klimaschutz in der Region.

  • Als wichtige Voraussetzungen für den Einsatz biogener Reststoffe in ihren Produktionsprozessen benennen Unternehmen in der MRN eine ausreichend hohe Marktnachfrage nach entsprechenden Produkten und das Vorhandensein günstiger rechtlicher Rahmenbedingungen. Auch die ausreichende Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger Biomasse ist eine wichtige Voraussetzung.

  • Die größten Potenziale zur Sicherstellung solcher günstigen Rahmenbedingungen werden in der Schaffung neuer Wertschöpfungsketten und der Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen gesehen. Auch Wissens- und Technologietransfer sowie Pilotanlagen werden als wichtige Hebel wahrgenommen.

Wofür setzen wir uns ein?

Transparenz schaffen, Neue Wertschöpfungsketten stärken
Wir setzen uns mit den Stoffströmen in der MRN auseinander. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen über das Angebot und den Bedarf von Reststoffen und Technologien. Auf diese Weise ergeben sich auch Möglichkeiten, bisher ungenutzte Stoffströme zu erkennen und zu bearbeiten. So können neue Wertschöpfungsketten in der MRN entstehen.
Sensibilisierung vorantreiben, Wissens- und Technologietransfer leisten
Wir möchten dazu beitragen, dass die Unternehmen und die Menschen in der Region die Vorteile von Bioökonomie kennen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Unternehmen ihre erfolgreichen Ansätze als Best Practice sichtbar machen. Gemeinsam mit lokalen Akteuren arbeiten wir daran, Bioökonomie einfach zu erklären und vor Ort greifbar zu machen.
Hemmnisse besprechen, Lösungen adressieren
Im rechtlichen Bereich bestehen Hemmnisse zur Erweiterung der Bioökonomie in der MRN. Wir besprechen diese mit den Stakeholdern in der MRN, erarbeiten Lösungsvorschläge und adressieren sie an die relevanten Stellen in Politik, Kommunen und Wirtschaft.

Welche Maßnahmen möchten wir umsetzen?

Pilotprojekt: Upcycling statt Abflussrohr in Haßmersheim

Wir begleiten dieses Pilotprojekt in Haßmersheim, bei dem Altspeisefette und -öle in Privathaushalten gesammelt und zu Biokraftstoff verarbeitet werden. So wird getestet, ob auf diese Weise eine bisher nicht genutzte Ressource erschlossen werden kann.

Regionale Rohstoff-Tauschbörse

Im Rahmen der Strategie prüfen wir, ob und wie eine regionale Rohstoff-Tauschbörse in der MRN aufgebaut werden kann. In dieser können Ressourcen wie bspw. Reststoffe und Nebenprodukte angeboten oder nachgefragt werden.

Roadshow Bioökonomie in den Kommunen

Mit einer Roadshow stellen wir Bioökonomie, ihre Grundlagen und Potenziale der interessierten Öffentlichkeit vor. Die Roadshow kann sich an bestehende Veranstaltungen von Vereinen und Kommunen vor Ort andocken.

Round Table-Formate

Im Rahmen der Strategie prüfen wir, welche Hürden für Bioökonomie es in der MRN gibt. Diese besprechen wir mit unseren Stakeholdern. Ziel ist es, konkrete Vorschläge zu erarbeiten und an die relevanten Stellen zu adressieren.

Fördermittelberatung

Wir beraten Akteure in der Region zu Ausschreibungen im Bereich der Bioökonomie und unterstütz auch bei der Akquise von Finanzierung.

MRN-Metropolatlas

Wir arbeiten daran, die Sichtbarkeit von Bioökonomie in der MRN zu erhöhen. Dazu nutzen wir den Metropolatlas der MRN und ergänzen ihn um Inhalte zur Bioökonomie.

Wie können Sie mitarbeiten?

Kontaktieren Sie uns, um im Think Tank mitzuarbeiten, oder melden Sie sich auf unserer Vernetzungsplattform an, um Mitglied der Fachgruppe Bioökonomie zu werden.

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